Microsoft 365 2026: Neue Intune-Funktionen richtig nutzen

Warum Intune jetzt erst recht auf die Agenda gehört

Sebastian Kitzinger / 02. Juli 2026

Microsoft 365 wurde 2026 erweitert: Warum Intune jetzt erst recht auf die Agenda gehört

Neue Funktionen inklusive: Was Unternehmen jetzt prüfen sollten

Mit den Microsoft-365-Anpassungen zum 1. Juli 2026 ändern sich Preise und Funktionsumfang. Für Unternehmen ist das kein reines Ankündigungsthema mehr, sondern Teil der aktuellen Betriebsrealität. Wer Kosten, Laufzeiten und Lizenzmix bewertet, sollte daher zugleich prüfen, welche zusätzlichen Funktionen bereits nutzbar sind. Dieser Beitrag fokussiert auf Neuerungen, die das Endpoint Management gezielt erweitern.

Mit den aktuellen Änderungen verfügen viele Kunden über zusätzliche Intune-Funktionalitäten innerhalb ihrer Microsoft-365-Lizenzierung. Besonders relevant sind Themen wie Remote Help, Advanced Analytics, Endpoint Privilege Management, Enterprise Application Management und Cloud PKI. Diese Funktionen waren bislang grundsätzlich nur als kostenpflichtige Add-Ons oder Bestandteil der Intune Suite erhältlich.

Die konkrete Verfügbarkeit bleibt tenantabhängig und sollte im Message Center geprüft werden: Die konkrete Verfügbarkeit hängt von Tenant, Lizenzprogramm, Rolloutstand und Microsoft-Message-Center-Ankündigungen ab.

Die richtige Frage lautet deshalb nicht nur: Was wird teurer? Sondern: Welche bestehenden Werkzeuge, Sonderlösungen und manuellen Prozesse können durch Intune besser, sicherer oder einfacher werden?

Warum Intune für viele Unternehmen jetzt noch interessanter wird

Endpoint Management ist in vielen Unternehmen historisch gewachsen: ein Werkzeug für Remote Support, ein anderes für App-Paketierung, eigene Gruppen für lokale Adminrechte, klassische PKI-Strukturen, Reporting in mehreren Portalen und zusätzliche Skripte für Spezialfälle. Das kann funktionieren, erzeugt aber häufig Doppelaufwand, unklare Verantwortlichkeiten und eine schwache Datenbasis für Entscheidungen.

Microsoft beschreibt Intune inzwischen nicht nur als MDM/MAM-Werkzeug, sondern als Plattform für Geräteverwaltung, App-Verwaltung, Richtlinien, Compliance, Remoteaktionen, Monitoring und Troubleshooting. Die erweiterten Intune-Funktionen ergänzen diese Basis um konkrete Betriebs- und Security-Szenarien.

Unser Fazit

Microsoft 365 wird 2026 nicht nur teurer, sondern auch funktional umfangreicher. Wer ausschließlich auf den Preis schaut, verpasst den wichtigsten Teil der Diskussion.

Nicht jede neue Intune-Funktion wird für jedes Unternehmen einen unmittelbaren Mehrwert bieten. Die eigentliche Chance besteht darin, bestehende Werkzeuge, Supportprozesse und Betriebsmodelle neu zu bewerten und kritisch zu hinterfragen.

Der bessere Weg ist deshalb ein strukturierter Microsoft-365- und Endpoint-Check: Welche Funktionen stehen heute bereits zur Verfügung oder werden aktuell im Tenant sichtbar? Welche bestehenden Tools überschneiden sich damit? Und welcher Pilot bringt zuerst messbaren Nutzen?

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Quellen und weiterführende Links

 


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