Als frisch eingestiegener Systemmanager berichtet Pascal Asch wie das erste Arbeiten im Home Office eine Bereicherung für sein Arbeitsleben darstellt. Ob er sich auf die Rückkehr ins Büro freut oder lieber im Home Office bleiben möchte erfahren Sie hier.

Wer hätte es für möglich gehalten, dass uns ein Virus einmal so hart erwischt und damit unser komplettes Leben auf den Kopf stellt? Vermutlich niemand. Als Anfang Januar die Zahl der Infizierten in  China stark anstieg, machte man sich hierzulande noch keine Gedanken über mögliche Veränderungen unseres aktuellen Lebens. In Windeseile breitete sich das Virus weiter nach Europa aus und brachte berufliche und persönliche Einschränkungen mit sich.

Für mich persönlich war die Verunsicherung erstmal groß, als ich mitbekommen habe, dass es einen Verdachtsfall in meinem näheren Umfeld gibt. Viele Fragen schwirrten mir im Kopf umher: Geht es dem Bekannten gut? Was heißt das für mich? Kann ich noch arbeiten gehen? Wie kann ich meine Mitmenschen schützen? Nach Rücksprache mit meinen Kollegen, welche ebenfalls erst vor einigen Monaten neu bei abtis angefangen haben und betroffen waren, haben wir uns unseren Teamleiter gewandt. Innerhalb weniger Minuten stand fest: Home Office für mindestens die nächsten 14 Tage.

Ich war gespannt, wie das funktionieren sollte. Viele meiner Kollegen arbeiteten auch sonst im Home Office, denn bei abtis ist dies keine Notlösung, sondern eine reale Alternative zum Büro. Für mich als frisch eingestiegener Mitarbeiter war das erste Home Office dann doch ein bisschen wie ein Sprung ins kalte Wasser. Als ich an einem Donnerstagmorgen meinen Laptop startete und mich anmeldete, war ich zugegebenermaßen etwas nervös. Ob das alles so funktionierte wie in meinem normalen Arbeitsalltag, fragte ich mich. Die Anmeldung und Authentifizierung verliefen reibungslos und nach wenigen Sekunden war ich bereit zu arbeiten und alle Zugriffe auf meine benötigten Daten waren verfügbar.

Gerade für mich als neuen Mitarbeiter mit viel Wissensbegierde war die räumliche Trennung anfangs eine große Umstellung. Der schnelle Blick über die Schulter zu meinen Kollegen war nicht mehr möglich. Doch mit jedem Tag entdeckte ich neue Möglichkeiten der Kommunikation und Arbeitsweise, mit der kollegiale Unterstützung auch im Home Office möglich wurde. Der Blick über die Schulter ließ sich zum Beispiel durch das Teilen des Bildschirms mit Microsoft Teams bestens ersetzen. Meine anfänglichen Bedenken lösten sich nach und nach auf, ich entdeckte die vielfältigen Möglichkeiten der verfügbaren Programme. Eine Einschränkung in meiner Arbeit bestand für mich dadurch tatsächlich zu keinem Zeitpunkt, denn alles funktionierte schon nach kurzer Zeit genauso reibungslos wie im Büro. Der einzige Unterschied war die Multi-Faktor-Authentifizierung. Diese verlangte beim Zugriff auf besonders geschützte Bereiche hin und wieder eine Bestätigung mehr. Die Bestätigung meiner Identität nahm ich allerdings absolut nicht als Einschränkung war, viel mehr vermittelte sie mir ein gutes Gefühl, denn ich wusste stets, dass ohne meine externe Bestätigung niemand Zugriff auf meine vertraulichen Daten haben kann.

Neben all der Arbeit gibt es im Büro auch viele schöne Routinen, die einem im Home Office manchmal fehlen. Das gemeinsame Mittagessen fehlte mir doch mehr, als ich es anfangs dachte. Um 13:00 Uhr ertappte ich mich manchmal dabei, wie ich darauf wartete, dass mich meine Kollegen für die gemeinsame Mittagspause abholten. Nach einiger Zeit entwickelten wir neue gemeinsame Rituale, die sich trotz räumlicher Trennung durchführen ließen: Angefangen vom morgendlichen „Guten Morgen“ in kleiner Runde, bis hin zu lustigen 5 Minuten Videocalls über den Arbeitstag mit personalisiertem Hintergrund in Microsoft Teams. Diese kleinen Rituale geben mir ein Stück Alltag zurück und stärken ebenso den kollegialen Zusammenhalt.

So sehr diese Zeit aktuell auch für uns alle belastend ist, so wichtig ist es auch, dass wir uns nicht entmutigen lassen. Eine Möglichkeit: Kreativ werden und seine Langeweile mit Humor und Spaß überpinseln. So habe ich meinem Staubsaugroboter beispielsweise Kulleraugen aufgeklebt und damit für die Zeit meines Home Offices meinen neuen persönlichen Mitarbeiter gefunden. Es ist wichtig, offen für Veränderungen zu sein und darin Chancen zu sehen. Soziales Miteinander geht auch in Zeiten von Corona äußerst gut, wenn man dem Ganzen eine Chance gibt. Der Weg ins Home Office ist mit dem richtigen Konzept und der technischen Umsetzung eine Bereicherung für das Arbeitsleben, auf die ich auch in Zukunft nicht verzichten möchte.

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