Die aktuell im Preview befindlichen Availability Zonen helfen uns, unsere Daten und Workloads gegenüber Fehlern innerhalb des Azure Rechenzentrums bzw. einer Azure Region abzusichern. Doch wie genau wird dies von Microsoft abgebildet? Um die Hochverfügbarkeit zu gewährleisten sind in jeder bereits für dieses Feature aktivierten Region mindestens drei getrennte Availability Zonen eingerichten worden. Diese verfügen jeweils über eigene, unabhängige Stromquellen, Netzwerk- und Klimageräte. Folgendes Schaubild stellt dieses Design schematisch dar:

 


Abbildung 1: Schematische Darstellung Availability Zonen

 

Folgende Azure Regionen unterstützen dieses Feature bereits:

  • East US 2
  • US Central
  • West Europe
  • France Central

 

Dabei gilt es zu beachten, dass nicht jeder Azure Dienst eine solche Konfiguration erlaubt. Innerhalb der Preview können aktuell folgende Dienste abgesichert werden:

  • Linux und Windows Virtual Machines
  • Virtual Machine Scale Sets
  • Managed Disks
  • Load Balancer
  • Public IP Adressen
  • Zone Redundant Storage

 

Um nun zum Beispiel eine VM über Availability Zonen abzusichern, muss bei der Erstellung der VM folgende Einstellung getätigt werden: (Werte von 1 – 3 möglich)


Abbildung 2: Konfiguration auf VM Ebene

 

 

Bei der Bereitstellung der VM in diesem HA-Konstrukt werden die Ressourcen für IP-Adresse(n) und Managed Disks in den gleichen Availability Zonen bereitgestellt.

Bildquelle: microsoft.com

 

Redakt.: Andreas Düpre