In diesem Blogeintrag möchte ich auf eine weitere Möglichkeit eingehen Dell Server zu managen. Neben den CMC (Chassis-Management bei Dell M1000e Bladecenter und Dell Vertex Systemen) ist den meisten nur noch die Dell Enterprise iDRAC ein Begriff.

Was gelegentlich übersehen wird ist, dass es auch OMSA gibt. OMSA das steht für Open Manage Server Administrator, ein kostenfreies Tool mit dem schnell und unkompliziert überprüft werden kann wie der Status meines Systems ist.

Nach der Installation des OMSA, hier auf einem Windows Server 2012R2 wurde auf dem Desktop ein Icon mit der Bezeichnung Server Administrator angelegt.

Nach einem Doppelklick öffnet sich die Übersichtseite des Openmanage Server Administrators. In dieser Übersicht ist unter dem Punkt Speichermedium eine Warnung ersichtlich.

Wenn wir jetzt entweder auf die Warnung oder den Punkt Speichermedium klicken öffnet sich die Übersichtseite der Raid Konfiguration. Auf dieser Seite können wir Einstellungen am Raid vornehmen.

Als Information wird auch der Kontroller – PERC 6i Integrated angezeigt. In meinem Szenario ist eine virtuelle Disk 0 im Raid-1 für das Betriebssystem angelegt und ein Raid-5 für die Applikationsdaten als virtuelle Disk 1.

Durch Auswählen der virtuellen Disk 1 kann das Problem weiter eingegrenzt werden.

Auf dieser Seite erkennen wir, dass die Festplatte 1:0:4 ausgefallen ist. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die defekte Festplatte blinken zu lassen. Das erleichtert den Austausch.

Eine gute Seite zum Einstieg in das Thema OMSA ist:

http://de.community.dell.com/techcenter/systems-management/w/wiki/438.dell-openmanage-server-administrator-omsa

Dabei unterscheidet sich das Windows Setup von der ESXi Server Variante. Unter Windows wird lokal ein Webservice auf Port 1311 eingerichtet, diese Webseite ist in der ESXi Variante nicht verfügbar.

Es ist aber möglich über einen Windows OMSA auf die Schnittstellen des Hypervisors zuzugreifen. Nach dem Abmelden auf der Startseite des OMSA – rechts oben gelangen wir auf die Anmeldeseite. Auf dieser ist etwas versteckt der Punkt: Remote Knoten verwalten. Über diesen Punkt können wir auf den OMSA eines Remoteservers z.B. die des ESXi zugreifen.

Bei Problemen oder Fragen zur Konfiguration von OMSA hilft abtis gerne weiter.

 

Redakt.: Michael Gall