Mit Storage Spaces Direct (kurz S2D) präsentiert Microsoft mit Windows Server 2016 die Weiterentwicklung des 2012 vorgestellten Features Storage Spaces. Diese hochperformante Software Defined Storage Lösung unterstützt dabei vor allem Microsoft Fokus Workloads wie zum Beispiel Hyper-V oder RDS. Dabei erlebt auch das ebenfalls bereits 2012 vorgestellte Dateisystem ReFS einen Durchbruch. Dieser Blog Beitrag ist der zweite einer mehrteiligen Reihe zu diesem Thema.

 

Skalierbarkeit

Nachdem wir uns im ersten Teil der Reihe mit der Architektur befasst haben, möchte ich nun auf einen sehr wichtigen Bestandteil zukünftiger IT-Infrastrukturen zu sprechen kommen – Skalierbarkeit. Ohne die Möglichkeit des problemlosen Scale-Out und Scale-In sind zukünftige Infrastrukturen die auf einem Hyper Converged Ansatz beruhen nicht zielführend. Durch den Einsatz des sog. Failover Clustering nutzt Microsoft bei Storage Spaces Direct eine bewährte Technologie, die diese Features bereits von Haus aus mitbringt.

 

Anhand dieser beiden Beispiele sehen wir, wie einfach eine Erweiterung bzw. eine Verkleinerung der bestehenden Infrastruktur sein kann. Der Storage Pool nimmt dabei automatisch die neuen Disks auf.

Einige Fakten zur Skalierbarkeit von S2D:

  • Von 2-16 Servern
  • Bis zu 400 Festplatten
  • Über 3 PB Raw Capacity
  • Erweiterbar über Server
  • Erweiterbar über Disks

Bei einer Erweiterung müssen wir natürlich beachten, dass alle Hosts im Clusterverbund ein einheitliches Settings bewahren. Sollte eine Erweiterung nicht mehr über Festplatten möglich sein, so skalieren Compute und Storage natürlich durch die Nutzung von Standard x86 Rack Servern gemeinsam.

 

Redakt.: Andreas Düpre