Im vmkernel.log tauchen immer mal wieder Meldungen auf, die so oder so ähnlich aussehen können:

2016-06-28T13:15:56.432Z cpu31:33451)ScsiDeviceIO: 2651: Cmd(0x43a617083a00) 0x89, CmdSN 0x1a236 from world 34269 to dev „naa.6000d31000bd23000000000000000007“ failed H:0x0 D:0x2 P:0x0 Valid sense data: 0xe 0x1d 0x0.

 

Interessant ist hier der folgende Teil:

from world 34269 to dev „naa.6000d31000bd23000000000000000007“ failed H:0x0 D:0x2 P:0x0 Valid sense data: 0xe 0x1d 0x0.

  • Die World ID ist der SCSI Kontext der VM. Dieser wird beispielsweise für die I/O Analyse mit vscsiStats verwendet.
  • H/D/P steht für Host / Device / Plugin
  • Sense Data besteht aus drei stellen: Dem Sense Key zwei mal „Additional Sense Data„. Da wird dann genauer beschrieben was nicht geklappt hat.

 

Wenn Sie jetzt denken: „Da hat sich VMware ja mal wieder was total toll umständliches ausgedacht“

Nein. Das war das T10 Konsortium. Das ist die Organisation die noch recht wenig verbreitete und relativ unbekannte Standards wie z.B. SCSI und SAS entwickelt. Zugegebenermaßen, die Homepage hat die elegante Anmutung einer persönlichen Homepage eines Kaninchenzüchtervereins, gehostet auf Geocities aus dem Jahr 1998. Einzig die vielen animierten GIFs fehlen:

 

Die SCSI Codes sind hier, die Sense Codes hier auf der t10 Seite verfügbar. Glücklicherweise gibt es auf virten.net eine komfortabel zu verwendende Eingabemaske, die sehr viele SCSI Codes und Sense Keys sowie Additional Sense Data kennt.

Für unser Beispiel sieht die Ausgabe so aus:

 

Im Fall von Compellent passiert die Prüfung durch die VAAI-Primitive „ATS“ – Atomic Test & Set. Durch diese Primitive werden unter anderem SCSI-Reservations für Meta-I/O unnötig. ATS vergleicht aber auch einen geschriebenen Sektor mit den Daten im Puffer den sie gerade geschrieben hat. Wenn sich beide Informationen unterscheiden, wird der Sense Key 1D und damit „MISCOMPARE DURING VERIFY OPERATION“ reportet.

 

Redakt.: Frank Stöckl