Nach den Plänen von Microsoft soll MS Teams die zentrale Plattform für Zusammenarbeit werden. Dementsprechend vergeht keine Woche in der nicht ein Update oder Funktionserweiterung dafür erscheint. Im Folgenden stelle ich einige davon vor.

Im November wurde ein Powershell Modul für MS Teams veröffentlicht. Während man bisher über den Umweg der *-UnifiedGroup* Cmdlets programmatisch Einstellungen vornehmen konnte, ist die Abfrage von Eigenschaften und Manipulation der Einstellungen von Teams, Kanälen oder Mitgliedern mit eigenen Cmdlets jetzt durchführbar.

Auf den Kanal „Allgemein“ lassen sich nun die Rechte einschränken, so dass nur noch Team-Besitzer in der Lage sind, dort Posts zu verfassen. Die Idee dahinter ist, dass dieser Kanal in der Regel beschreibende Informationen über Zweck und Aufgabe dieses MS Teams enthalten soll und daher nicht beliebig ergänzt oder geändert werden.

Bereits im September wurde der Zugriff für Gäste eingeführt. Es ist nun möglich externe Gäste in sein Team einzuladen. Aktuell benötigt der Gast dafür ein Office 365 Arbeits- oder Schulkonto benötigt. Innerhalb der MS Teams Clientanwendung kann zwischen den verschiedenen Tenants gewechselt werden. Erwähnungen oder Nachrichten an einen, die in dem anderen Tenant erstellt werden, verpasst man trotzdem nicht, da die Clientanwendung eine entsprechende Signalisierung vornimmt. Der folgende Screenshot verdeutlicht dies:

 

 

Auf der Ignite 2017 angekündigt und demonstriert ist es jetzt verfügbar: MS Teams kann telefonieren. Kunden, die rein auf Skype Online setzen, sind nun in der Lage die MS Teams als Telefonieclient zu verwenden. Nach Buchung der entsprechenden Office 365 Plänen und Beantragung oder Umzug eines Rufnummernblocks, können dem Anwender individuelle Rufnummern zugewiesen werden und die Telefonie über die Cloud ist möglich.

 

Redakt.: Andreas Badur