Seit sechs Monaten Teil der abtis Familie berichtet Joana Jarck wie sie das Home Office und die damit verbundene räumliche Distanz zu ihren Kollegen/innen erlebt und dennoch in Kontakt bleibt. Als Marketing Specialist bei abtis ist ihr Kommunikation besonders wichtig, denn sie kümmert sich vor allem um den reibungslosen Ablauf von Events und betreut unsere Kommunikationsmedien.


Diese Ausnahmesituation hat uns alle ganz schön kalt erwischt. Innerhalb kürzester Zeit stand unser Alltag plötzlich Kopf. Routinen wie das Treffen mit Freunden, Afterwork-Partys, der Kaffee mit Oma oder das Spielen mit dem Neffen gibt es erstmal nicht mehr. Und auch im Büro verabschiedete sich ein Kollege nach dem anderen ins Home Office. 

In den ersten Tagen war das alles zumindest im Geschäftsbereich nichts Ungewöhnliches. Schließlich waren wir es bei abtis gewohnt, dass Mitarbeiter teilweise oder komplett im Home Office sind oder an einem anderen Standort arbeiten. Es gehörte schon vor der Krise zum Alltag, dass Meetings und Abstimmungen per Telefon oder Videokonferenz via Microsoft Teams virtuell abgehalten und auch sonst viel remote gearbeitet wurde. Meine Kollegen und ich gehören also zu den Glücklichen, für die eine Umstellung ins 100% Home Office ohne Probleme möglich war. Wir sind dankbar dafür, dass wir unsere Arbeit weiterhin ohne Einschränkungen und lediglich mit kleinen Anpassungen in der Kommunikation nachgehen können. Das gibt uns allen ein Stück Normalität. 

Doch nach mittlerweile 6 Wochen Dauer-Home-Office mit stark unterbrochenen zwischenmenschlichen Kontakten fehlen mir die lieb gewonnen Büroroutinen wie das kurze Gespräch auf dem Gang oder die gemeinsame Mittagspause von Tag zu Tag mehr. Der gewohnte Smalltalk am Kaffeeautomat, das herzliche „Guten Morgen-Lächeln“ meiner Kollegin oder der coole, sarkastische Spruch des Kollegen von nebenan – alles ist in der aktuellen Situation nicht mehr vorhanden. Kollegen/innen, dessen Arbeitsbereiche sich nicht überschneiden, hört und sieht man überhaupt nicht mehr, die telefonischen Meetings beschränken sich meist auf das Wesentliche. Ist das jetzt Social Distancing? Soll so unser Leben bis auf weiteres aussehen? 

Wohl kaum! Nur weil wir uns nicht täglich im Büro sehen können, müssen wir noch lange nicht auf unsere sozialen Kontakte verzichten. Diese tun nicht nur uns selbst gut sondern auch unserer Arbeit, denn umso besser das Team aufeinander abgestimmt ist und sich kennt, desto leichter fällt die Zusammenarbeit. Meiner Meinung nach sollte es daher „Physical Distancing“ statt „Social Distancing“ heißen, denn mit ein bisschen Kreativität lassen sich viele Alltagsroutinen und kollegialer Zusammenhalt auch digital umsetzen.  

Wir haben das zum Beispiel mit einer gemeinsamen (virtuellen) Kaffeepause gelöst. Anfangs aus einer spaßigen Idee entstanden, ist sie mittlerweile zu einer festen Routine geworden. Das Update vom Wochenende und vor allem das gemeinsame Lachen und Scherzen bleibt nun nicht länger auf der Strecke und findet digitalstatt in der Kaffeeküche statt. Dank Teams-Videokonferenz können wir uns sehen und schaffen so gemeinsam Nähe in Zeiten des Abstands. Eine kleine Maßnahme mit wenig Zeitaufwand, die vieles bewirkt. Zusätzlicher Bonus: nebenbei erleben wir unsere Kollegen/innen auch etwas privater, da wir meist ein Stück zuhause durch Einblicke in Esszimmer oder Küche miterleben können. 

Auch wenn wir uns natürlich darauf freuen unsere Kollegen wieder live vor Ort begrüßen zu können muss es aktuell unser Ziel sein, gemeinsam das Beste aus dieser Zeit zu machen. Wir alle fühlen uns durch diese Idee wieder näher und man verliert die Scheu auch außerhalb der virtuellen Pauseeinfach mal anzurufen. Die Statusanzeigen helfen dabei den perfekten Moment für ein kurzes „Wie geht’s“ – Gespräch zu erwischen.  

Doch damit nicht genug, auch eine gemeinsame Mittagspause oder das gemeinsame Feierabendbier lassen sich durch Videokonferenzen einfach abbilden und müssen nicht auf der Strecke bleiben. Wer es sportlicher mag, kann sich auch zum Sport z.B. für eine Yoga-Session oder Liegestütz-Battle verabreden oder wie wäre es mit einem online Mario-Kart-Rennen oder FiFa-Match? 

Also keine Sorge auch 100% Home Office ist mit ein paar kreativen Ideen kein Grund für die soziale Abgeschiedenheit. Probieren Sie es einfach aus und Sie werden sehen die Vorteile überwiegen, den Weg ins Home Office auch langfristig zu gehen.  

Sind Sie bereit fürs Home Office? Falls nicht unterstützen wir Sie gerne bei der Umsetzung mit umfassende Informationen und unseren durchdachten und einfache Home Office Ready-Komplettlösungen. Hier mehr erfahren.


Weitere persönliche Einblicke in den Home Office Alltag des Team abtis finden Sie hier:

1. Home Office Story von Joana zum Thema Social Distancing.

2. Home Office Story von Matthias zum Thema virtuelles Team.

3. Home Office Story von Pascal zum Thema Home Office als wertvolle Erfahrung.

4. Home Office Story von Achim zum Thema Home Office mit Kids.

5. Home Office Story von Ann-Kathrin zum Thema Home Office mit Haustieren.

6. Home Office Story von Victoria zum Thema Digitale HR.

7. Zurück ins Büro: Exit aus dem Home Office.