Seit kurzem verstärkst du das Team abtis am Standort Berlin als Business Development Manager. Möchtest du dich kurz vorstellen?

Viktor Neugebauer: Ich heiße Viktor und bin seit Anfang Oktober 2020 bei der abtis. Nach einem betriebswirtschaftlichen Studium habe ich über viele Jahre als Freiberufler im IT-Umfeld gearbeitet. Ich bringe Erfahrungen aus IT-Vorhaben im Mittelstand, dem Aufbau von Startups und auch aus der Konzernwelt mit. Dabei habe ich gelernt, dass es oft sehr ähnliche Faktoren sind, die über den Erfolg oder Misserfolg von Geschäftsmodellen, Projekten oder Produkten entscheiden. In meiner jetzigen Rolle als Business Development Manager kann ich sehr viel davon einfließen lassen.

Was ist dein Expertengebiet?

Viktor Neugebauer: Beim Business Development geht es ganz allgemein darum, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Dies geschieht klassischerweise durch die Weiterentwicklung des Produktportfolios oder das Erschließen neuer Geschäftsfelder. Doch zuvor müssen Trends erstmal erkannt, Ideen generiert, bewertet und erprobt werden. Für all das gibt es eine Reihe von hilfreichen Methoden wie das Design Thinking, Kreativtechniken oder das Business Model Canvas. Sie geben dem kreativen Prozess einen agilen Rahmen.

Wie sieht deine Arbeit bei abtis aus?

Viktor Neugebauer: Erfolgreiche Produkte entstehen nicht im stillen Kämmerlein. Ich habe ein Ohr am Markt, um zu verstehen was unsere Kunden und Partner beschäftigt. Und ich tausche mich viel intern und extern aus. Für fast jedes Thema gibt es heutzutage Spezialisten, deren Beitrag sehr wertvoll sein kann. Ihre Perspektiven und Denkweise ergänzen sich oft hervorragend und führen zu ganz erstaunlichen Ergebnissen.

Was ist aus deiner Sicht die größte Chance oder Herausforderung für den Mittelstand?

Viktor Neugebauer: Bei aller Unsicherheit durch COVID-19 finden gerade sehr tiefgreifende Veränderungen im Wirtschaftsleben statt. Die Arbeit aus dem Homeoffice ist zur Normalität geworden. Gleichzeitig verändert sich das Konsum- und Freizeitverhalten so massiv, dass viele Unternehmen sich aktuell neu erfinden müssen. Doch die digitale Zusammenarbeit ist vielerorts nur provisorisch gelöst. Bei genauerem Hinsehen ist sie bisher weder durchdacht noch sicher genug umgesetzt, um langfristig zu glänzen. Wer jetzt die Initiative ergreift und aktiv gestaltet, hat die besten Karten unbeschadet aus der Krise hervorzugehen und langfristig zu profitieren. Ohne die bestmögliche Einbindung der Mitarbeiter und einer ernsthaften Digitalisierung der Geschäftsmodelle wird es zunehmend schwerer.

Welche Unterstützung können speziell mittelständische Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation erhalten?

Viktor Neugebauer: Natürlich unterstützt die abtis bei der Digitalisierung von mittelständischen Unternehmen auf Beratungs- und Umsetzungsebene - unabhängig ob Modern Workplace, Cloud-Technologien, Cyber Security oder Prozessdigitalisierung.

Finanzielle Unterstützung gibt zusätzlich von Bund und Ländern. Diese haben unterschiedliche Förderinitiativen für diesen Zweck ins Leben gerufen. Die Förderprogramme „Digital Jetzt“ und „go-digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sind hierbei die populärsten. Sie richten sich beide an mittelständische Betriebe und bieten sehr attraktive Zuschüsse. Die Nachfrage im Programm „Digital Jetzt“ war in den letzten Monaten allerdings so hoch, dass die Mittel für das laufende Jahr bereits aufgebraucht sind. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks mit weniger als 100 Mitarbeitern sollten einen Blick auf das Förderprogramm „go-digital“ werfen. Hier werden unter anderem die Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen oder Beratungsleistungen rund um digitalisierte Geschäftsprozesse bzw. IT-Sicherheit mit einer Förderquote von 50% bezuschusst.

Sind Sie an aktuellen Digitalisierungsmöglichkeiten für den Mittelstand interessiert?

Dann sollten Sie sich unseren kostenlosen Webcast "Digitale Zukunft - Impulse für den Mittelstand" am 24. November 2020 mit gleich drei erfolgreichen Geschäftsführern aus der Pforzheimer IT-Branche nicht entgehen lassen.