Als HR Business Partner ist Victoria Schlager zuständig für den gesamten Human Resources-Bereich der abtis. Aber kann sie ihrer Arbeit aktuell wie gewohnt nachgehen und funktionieren Mitarbeitergespräche, Peer Reviews oder Gesamtmeetings überhaupt auf Distanz? 

Die Auswirkungen der aktuellen Situation hat uns alle vor besondere Herausforderungen gestellt. Das ist im HR-Bereich nicht anders. Wie führen wir Peer Reviews, Onboardings und Co. komplett virtuell durch? Wie bekommt man remote eine persönliche Note transportiert? Oder welche individuellen Lösungen können wir Mitarbeitern hinsichtlich der Kinderbetreuung anbieten? All dies sind nur ein paar Fragen, mit denen ich mich in den letzten Wochen  beschäftigt habe.  

Ich bin schon vor der Corona-Pandemie regelmäßig zweimal die Woche im Home Office gewesen. Ich habe mir Zuhause ein kleines, gemütliches Büro eingerichtet: Docking-Station, Bildschirm und alles was dazu gehört, werden jedem Mitarbeiter als Ausrüstung zur Verfügung gestellt. Und auch eine Teilnahme an Gesamtmeetings und weiteren Mitarbeiter-Angeboten haben wir zuvor schon durch Microsoft Teams online möglich gemacht. 

Ich persönlich war sehr froh, dass bei uns der Übergang in diesen besonderen Zeiten reibungslos funktioniert hat. Dadurch empfand ich die Umstellung und die Sorgen nicht als so groß, wie vielleicht bei anderen Unternehmen, die mit dem Thema Home Office noch nicht so viele Berührungspunkte hatten.  

Bezüglich dem Thema Peer Review, eine Methode für kollegiales Feedback, hatte ich im Vorfeld etwas Bedenken. Dieses Format lebt dadurch, offen mit seinen Teamkollegen zu sprechen. Sich gegenüber zu Sitzen ist hier meist sehr förderlich bis notwendig, um die Reaktionen des anderen einordnen zu können. Sehr positiv überrascht wurde ich von einem Kollegen, der mutig einen von sich aus angestrebten, größeren Entwicklungsschritt virtuell mit seinem Team geteilt hat. Das ist keine Selbstverständlichkeit und wäre in andereUnternehmen vielleicht sogar undenkbar.

Ich habe daraus für mich gelernt, dass auch Termine auf Distanz möglich sind, solange das Grundvertrauen stimmt. Trotzdem freue ich mich schon darauf, wenn wir Mitarbeiterveranstaltungen und Feste nicht mehr nur virtuell durchführen müssen. Der kleine Plausch an der Kaffeemaschine oder bei einem Stück Pizza nach dem Gesamtmeeting ist eben doch unersetzbar.  

Und für alle die ähnliche Erfahrungen machen, gibt es hier meine Top 3 Tipps für Home Office im HR-Bereich:

  • Remote-Kommunikation: Auch remote Kommunikation kann Spaß machen - egal ob Telefon, Chat oder Video. Es ist wichtig, sich gegenseitig zu motivieren. Und mit ein bisschen Spaß bei der Arbeit und guter Laune gelingt das sicher allen Mitarbeitern besser.
  • Feedback im Videochat: Für Feedback-Gespräche eignen sich Video-Meetings als Alternative gut. Im Gegensatz zur reinen Telefonie kann im Videochat eine persönliche Atmosphäre entstehen, da Mimik und Gestik des Gesprächspartners gut wahrgenommen werden können.
  • Online-Angebote für Mitarbeiter schaffen: Ob Weiterbildungen, Gesamtmeeting oder Gesundheitstage - Egal welche Art von Online-Angeboten. Damit können die Mitarbeiter auch im Home Office motiviert, gefördert und informiert werden.

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