Als Divisional Sales Manager navigiert Achim Eberhardt seine Vertriebs-Crew durch die unterschiedlichsten Galaxien im IT-Weltraum. Wie er seinen Alltag im Home Office zusammen mit kleineren Erdbewohnern meistert, erfahren Sie hier.

Das Homeoffice - mein Weltraum - unendliche Weitensind´s nicht gerade! Wir befinden uns in einer fernen Zukunft..zumindest mit Blick aus 2019. Wir schreiben das Jahr 2020 und sind nicht an Bord des „Raumschiff Enterprise - das nächste Jahrhundert“, wie in einer meiner Lieblingsserien aus längst vergangenen Tagen. Was Sie möglicherweise an diesem Einstieg erkannt haben: Ich bin um die vierzig. Was Sie noch nicht wissen: Ich habe drei Kinder. Ein Mädchen (4) und zwei Jungs (7 und kurz vor 2). Das birgt in der aktuellen Lage einiges an Zündstoff, glauben Sie mir!

So wird derzeit unser Leben bestimmt von einer Mischung aus Kleinkindbetreuung und Homeschooling. Der Kleine hat gerade einen neuen Grundsatz für sich entdeckt: Kann man (bzw. er) es nicht essen – dann wird es geworfen. Seine Definition was essbar ist und was nicht erscheint nur auf den ersten Blick willkürlich zu sein. Ein Beispiel: Es ist grün oder gesund, so ist es absolut ungenießbar und fällt dem Schwerkrafttest zum Opfer (besonders beliebt Brei). Das Trockenfutter der Katzen dagegen ist ausgezeichnet!

Währenddessen parallel: Homeschooling eines Erstklässlers, dem dieses Konzept keineswegs zu gefallen scheint - mit zudem vielen erklärungsbedürftigen Inhalten. Im Klartext: Das ist von einer Person (und meine Frau ist glücklicherweise noch in Elternzeit) gleichzeitig nicht zu managen.

An dieser Stelle bin ich sehr dankbar vor sechs Jahren mit abtis einen Arbeitgeber gefunden zu haben, der nicht nur die organisatorischen Voraussetzungen für Arbeitsflexibilität schafft (Stichwort: Vertrauensarbeitszeit), sondern vielmehr auch die technischen Rahmenbedingungen seit vielen Jahren hierfür bereithält. Am meisten begeistert mich aktuell Microsofts Collaboration-Tool „Teams“: Jüngst erst durch Stiftung Warentest zur besten Videotelefonie-App gekürt, ist das Werkzeug ein Traum an Flexibilität.

Interne Projektabstimmung, das Meeting verläuft nach Plan. Die Projektteilnehmer berichten – ich höre zu. Doch dann: Hinter meiner abgeschlossenen Tür zum Arbeitszimmer scheint das neuseeländische Footballteam kurz vor Anpfiff ihren „HAKA Dance“ aufzuführen. Ich schalte mich stumm. Bevor ich den Schlüssel drehe, überprüfe ich nochmals die Mute-Taste (sicher ist sicher) und öffne vorsichtig die Tür. Was ich zu sehen bekomme: Der jüngste Spross der Familie scheint Bewegungsdrang zu verspüren. Die größere Schwester findet das toll und steigt mit ein. Der Große versucht weiterhin den neu eingeführten 10er Übergang zu verstehen. Es scheint aussichtslos – Neuseeland führt!

Ich nehme mein Smartphone mit Teams App zur Hand und trete dem Meeting zum zweiten Mal bei. Mein Headset mit Noise Cancelling Funktion ist bereits verbunden, noch bevor ich das Zimmer verlassen habe. Ich habe durchgehend Ton. Ich ziehe die beiden Kleinen an und gehe mit Ihnen nach draußen. Er spielt mit Gecko von den PJ Masks – Pyjamahelden. Sie fährt in der Einfahrt Roller. Während ich darauf achte, dass keine größeren Unfälle geschehen, drücke ich den „unmute-Button“ der Teams App und klinke mich, eine Frage stellend, aktiv in das Meeting ein…

Mein Gedanke als ich wenig später auflege: Aufbruch zu weiteren unbekannten Galaxien. Und für alle die ähnliche Erfahrungen machen, gibt es hier meine Top 3 Tipps für die Zeit im Home Office mit Kids:

  • Immer schön flexibel bleiben: Am besten geht das mit kurzen Arbeitszeiten bzw. mehr (Spiel-) Pausen mit den Kindern zwischendurch. So schafft man (meistens) zwar kurze aber ungestörte Arbeitsintervalle.
  • Klare Tagesstruktur: Auch wenn wir alle Zuhause sind bleiben die alltäglichen Strukturen gleich. Das gilt besonders fürs Aufstehen und die Essenszeiten. Eine Art Stundenplan kann z.B. zusammen mit den Kindern gestaltet werden.
  • Kreative Kinderbeschäftigung: Wie wär’s denn mit einem eigenen Arbeitsplatz für die Kinder? Hier wird dann gebastelt, gepuzzelt oder am eigenen Laptop (aus Pappe) Papa fleißig nachgeeifert.

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