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IT-Security: Warum Mittelständler outsourcen sollten und wie Sie einen guten IT-Dienstleister erkennen.

Das Handbuch hat ausgedient.

abtis GmbH / 17. November 2021

Cyber-Kriminalität ist längst im Mittelstand angekommen. Da viele Angriffe heute breit angelegt und weitgehend automatisiert erfolgen, sind auch immer mehr kleinere, mittelständische Unternehmen davon betroffen. Gerade ihnen fällt es schwer, den notwendigen Schutz aus eigener Kraft heraus aufzubauen. Das erforderliche Spezial-Know-how ist im Mittelstand nicht kosteneffizient bereitzuhalten und geeignetes Personal am Markt so gut wie nicht verfügbar.

Umso sinnvoller – und vor allem sicherer – ist es daher, die eigene IT-Sicherheit in die Hände externer Experten zulegen. Mit dem richtigen Partner wird das Ganze dann auch noch gut kalkulierbar und kostengünstiger. Dabei ist die Kompetenz des Anbieters entscheidend für den Erfolg. Doch wie erkennt man einen guten IT-Dienstleister? Achten Sie bei der Auswahl auf die folgenden vier Eigenschaften:

Zertifizierungen dokumentieren die Kompetenz

Für die meisten Mittelständler wird Microsoft mit Lösungen wie Office, Outlook, Exchange, SharePoint und Teams sowie den CRM- und ERP-Lösungen die meistgenutzten IT-Systeme im Unternehmen stellen. Alternativ können auch andere Anbieter und Open-Source-Plattformen gesetzt sein. Wichtig ist, dass die IT-Sicherheit tief in diese Plattform verwoben sein muss. Oft bieten die großen Plattformen bereits im Standard viele gute Ansätze für IT-Sicherheit, die Sie sowieso mitbezahlen. Achten Sie bei der Auswahl Ihres IT-Partners also auf Breite und Tiefe der Kompetenz. Ein objektiver Indikator sind Zertifizierungen durch die Hersteller der Plattform. Für IT-Security sind es im Beispiel Microsoft die sogenannten Advanced Specializations – spezielle Auszeichnungen, die den Kenntnisstand und Projekterfahrung dokumentieren – in den Feldern Thread Protection und Identity and Access Management.

Cloud statt inhouse

Sie sollten so viel wie möglich in die Cloud auslagern. Der interne Betrieb von Systemen lohnt sich für die meisten Unternehmen weder wirtschaftlich, noch bietet er die notwendige Flexibilität und Sicherheit. Etablierte Anbieter von Cloud-Services investieren Milliarden in die Sicherheit ihrer Services und können Ihnen einen Schutzlevel bieten, den Sie selbst nicht erreichen werden. Ihr neuer Partner für IT-Sicherheit sollte Sie in dieser Strategie umfänglich unterstützen können. Dazu muss er die gesamte Klaviatur von einfacher Infrastruktur über Anwendungsentwicklung bis hin zur Beratung in der Prozessoptimierung beherrschen.

Mit Managed Services von Skaleneffekten profitieren

Alles aus einer Hand und in einer bewährten Zusammenstellung ist das Ziel. Das Letzte, was Sie wollen ist, einen Zoo von Anbietern und Partner managen zu müssen. Gute Anbieter bündeln für Sie verschiedene Komponenten zu einem vollumfänglichen Service. So erhalten Sie beispielsweise den Modern Workplace kombiniert mit Sicherheitslösungen wie Mail-Security, End-Point-Protection und Backup als einen Service, den Sie einfach pro Mitarbeiter und Monat buchen. Durch diese Managed Services, bei denen der Anbieter die Services der großen Cloud-Provider um eigene Leistungen ergänzt, wird das Ganze gut kalkulierbar und kostengünstiger. Sie profitieren von Skaleneffekten des Anbieters und kommen in den Genuss von High-End-Lösungen in der IT-Sicherheit wie der 24/7-Überwachung durch ein Cyber Defense Operations Center.

Moderne Tools und Methoden

Was gestern noch weitgehend richtig war – Virenscanner auf den PCs und eine Firewall rund um das eigene Netz – ist heute bei Weitem nicht mehr ausreichend. Smartphones und Laptops bewegen sich ständig in fremden Netzumgebungen und die Unternehmens-IT muss sich immer weiter nach außen öffnen. So können Bedrohungen viel schneller ins Unternehmen gelangen. Deshalb verfolgen gute Anbieter heute ein Konzept, beim dem bei jedem Zugriff ad hoc geprüft wird, ob er zulässig ist. Durch den Dreiklang aus Identitäten schützen, Geräte kontrollieren und Informationen sichern, sorgt dieses sogenannte Zero-Trust-Konzept für robuste Sicherheit und erlaubt die sichere Umsetzung von Vorgaben wie der EU-DSGVO. Dazu werden verschiedene – teils KI basierte – Systeme eingesetzt, die eines gemein haben: Sie entlasten den Nutzer von der Bürde, an alles selbst denken zu müssen und sorgen durch Automatisierung für höchste Sicherheit.

Durch die Nutzung von Managed Services für IT-Sicherheit kann der Mittelstand den wachsenden Bedrohungen mit effizienten High-End-Lösungen konsequent und kosteneffizient begegnen und zugleich die Basis für eine rasche Digitalisierung des eigenen Unternehmens schaffen. Wie viele Beispiele belegen, macht das agil und wettbewerbsfähig. Fragen Sie also Ihren potenziellen IT-Partner nach Referenzen im Mittelstand und sprechen Sie mit diesen! 

 


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