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Back to Office? Nicht mit uns.

Der Arbeitstag im Homeoffice als Consultant - Teil 2

Peter Lüdtke / 25. August 2021

In unserer neuen Blog-Reihe zeigen wir Euch, wie modernes Arbeiten in allen Unternehmensbereichen zukunftsfähig funktionieren kann und aus welchen Gründen wir bei abtis keinen strategischen Ansatz planen, um alle Mitarbeiter zurück ins Büro zu holen. Ob Consulting, Vertrieb, Buchhaltung, HR oder Marketing - Eines ist klar: Back to Office? Nicht mit uns!

In diesem Beitrag nimmt uns Peter Lüdtke als Consultant für Digital Transformation mit in seinen Arbeitsalltag und zeigt uns, wie modernes Arbeiten im Homeoffice bei ihm funktioniert.  

Work-Life-Balance in 795 km Entfernung

Da sich mein Schreibtisch 795 km von der Zentrale meines Arbeitsgebers befindet, habe ich jeden Tag einen besonderen Arbeitsweg. Mit dem Hund an der Leine geht es über Wiesen und Felder bis mich mein Weg zurück nach Hause und durch die Haustür in den ersten Stock in mein Arbeitszimmer führt. Ich schätze diesen Ablauf sehr, besonders um mich gedanklich auf den Arbeitstag vorzubereiten, denn räumlich findet die Trennung von Privatem und Beruflichen nur durch eine Zimmertür statt. Eine Zimmertür, an der eine Statuslampe angebracht ist. Diese kommuniziert durch verschiedene Farben mit meiner Familie. Leuchtet die Lampe beispielsweise rot, bin ich in einer Besprechung. Insbesondere in den späten Nachmittagsstunden, in denen ein unterbrechungsfreies Arbeiten nicht immer gewährleistet ist, ein wichtiger Indikator.

Im Homeoffice habe ich festgestellt wie unverzichtbar zwei Dinge sind: Eine gute Webcam und ein Mikrofon. Denn ein Videogespräch hat eine andere Dimension als ein Telefonat. Emotionen durch Mimik und Gestik werden deutlich transportiert und verändern die Wahrnehmung. Dazu kommt die fast automatische Dokumentation von Inhalten. Arbeitet man in Videomeetings zusammen, ist es ein Leichtes an einem digitalen Whiteboard zu brainstormen oder ein Protokoll über einen geteilten Bildschirm zu erarbeiten. Durch die Verbindung mit der Cloud ist eine Bereitstellung der erarbeiteten Inhalte dann schnell und einfach möglich. Neben der Videotelefonie sind die Möglichkeiten, die ein Chat bietet, eine wunderbare Ergänzung. Absprachen und Rückfragen lassen sich per Nachricht klären und möchte man zusätzlich für Auflockerung sorgen oder eine passende Reaktion transportieren, nutzt man ein Emoji oder das passende GIF hierfür.

Befindet man sich außerhalb der üblichen Büroräumlichkeiten, gibt es viele Dinge, die einen inspirieren können. So ist der Blick aus dem Fenster in den Garten für mich mittlerweile eine gute Möglichkeit, um meine Gedanken zu sammeln und neue Ideen zu entwickeln. Die sich bewegenden Bäume, herumfliegende Insekten oder singende Vögel lassen mich den Garten nicht nur als Ort der Gartenarbeit, sondern auch als Quelle der Inspiration wahrnehmen.

Mindestens genauso kreativ gehe ich an das Thema Mittagessen im Homeoffice heran. Denn ich muss zugeben, ich bin kein Mensch, der sein Mittagessen durchplant. Statt „mealprep“ ist bei mir Mut zur Improvisation gefragt. Als kreativer Mensch ist dies für mich ganz besonders, da ich dies tagtäglich in der eigenen Küche tun kann. Ist mein Arbeitstag zu Ende, schließe ich die Bürotür meist bis zum nächsten Morgen. Noch in Gedanken gehe ich die Treppe herunter und begrüße meinen treuen vierbeinigen Begleiter zu einer abendlichen Runde für uns beide und einen Arbeitstagabschluss für mich.

Das ist mein Arbeitsalltag im Homeoffice, der im Consulting ohne Einschränkungen funktioniert. Deswegen finde ich es gut, dass abtis sich gegen eine Back-To-Office Strategie entschieden hat. Denn meine Arbeitsroutine fügt sich gut in meine Lebensweise ein und schafft damit Mehrwerte für mich und unsere Kunden: diese profitieren unter anderem von meinen kreativen Ideen und Ansätzen, die sich oft bei einem Blick in den Garten, in Pausen oder auf meinem "Arbeitsweg" ergeben.


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