Dieses Jahr mussten wir leider auf vieles verzichten und auch bei uns war das der Fall. Ob neben unserer jährlichen Weihnachtsfeier mit allen Mitarbeitern aus fünf Standorten, dem großen abtis Sommerfest mit Freunden und Familie oder Team-Events, bei denen man das gemeinsame Beisammensein genießen kann. Doch trotz oder vielleicht auch gerade aufgrund des Verzichts haben viele von uns in diesem Jahr auch gelernt, was wirklich wichtig ist und worauf es für ein gutes und menschliches Miteinander ankommt. Genau aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, das Geld, das für die Organisation von unserer Weihnachtsfeier vorgesehen war, zu spenden und damit anderen etwas Gutes zu tun.

Unter dem Motto "Spenden statt Feiern" spenden wir die Summe von 5.000 Euro an fünf regionale Hilfsprojekte. Unsere Teams der Standorte in Pforzheim, Stuttgart, Göppingen, Freiburg und Berlin haben dafür jeweils eine gemeinnützige Organisation vor Ort ausgesucht, die je 1.000 Euro als Spende für ihre wohltätige Arbeit erhält.

„In diesem für uns alle außergewöhnlich schweren Jahr ist es uns ein wichtiges Anliegen, die besonders Bedürftigen nicht aus den Augen zu verlieren. Als Unternehmen sind wir regional tief verwurzelt und deshalb möchten wir uns in unserer Weihnachtsaktion lokal an unseren fünf Standorten engagieren“, erklärt Thorsten Weimann, Geschäftsführer der abtis.

Spende - Standort Pforzheim

Die Zentrale in Pforzheim hat sich für eine Unterstützung des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Sterneninsel entschieden. Der Verein ermöglicht Lebensbeistand für die ganze Familie und unterstützt unheilbar schwer erkrankte Kinder und Jugendliche und deren Familien sowie Kinder und Jugendliche mit einem unheilbar schwer erkrankten Elternteil.

„Auch ohne die Pandemie haben es schwer erkrankten Kindern und ihren Angehörigen nicht leicht. Umso wichtiger ist es sie gerade jetzt zu unterstützen. Ich bin sehr dankbar, dass es Vereine wie die Sterneninsel gibt, die sie in ihrer Situation professionell begleiten und für sie da sind. Mit unserer Spende wollen wir diese sehr wichtige Arbeit unterstützen“, erläutert Weimann die Wahl des Hilfsprojektes in Pforzheim.

Weitere Informationen zum Empfänger der Spende in Pforzheim finden Sie hier: https://sterneninsel.com/

Spende - Standort Göppingen

Der Standort Göppingen hat sich für eine Unterstützung der Kindertrauergruppe der Malteser entschieden. Sie ist Anlaufstelle für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die den Verlust von Angehörigen oder liebgewonnenen Menschen erleben mussten. Ihr Ziel ist es, die Kinder in ihrem natürlichen Trauerprozess zu unterstützen, zu begleiten und ihnen zu ermöglichen, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen, um sie richtig verarbeiten zu können.

„Wir möchten diese regionale Organisation unterstützen, weil die Zukunft unserer Kinder unsere Zukunft ist. Ich hörte kürzlich im Zusammenhang mit Kindern in schwierigen Situationen einen schönen Satz: ‚Es gibt keine fremden Kinder – das Wohl und der Zuspruch von Kindern geht uns alle an‘. Es gibt Kinder und Jugendliche, die durch Krankheit, Tod und Trauer alleine nicht klarkommen und Menschen benötigen, aus denen sie während und nach ihrer Trauerverarbeitung wieder Freude, Stärkung und neue Kraftquellen schöpfen können. Da wir selbst in unserer Familie vor vielen Jahren einen Schicksalsschlag mit einem kranken und leider verstorbenen Kind hatten, schätze ich diese Arbeit umso mehr. Kinder und die Familien benötigen in solchen Fällen professionelle Hilfe“, erläutert Thorsten Martin, Divisional Sales Manager bei abtis, die Wahl des Hilfsprojektes in Göppingen.

Weitere Informationen zum Empfänger der Spende in Göppingen finden Sie hier: www.malteser-goeppingen.de/dienste-und-leistungen/junge-leute/ambulanter-kinder-und-jugendhospizdienst/kindertrauergruppe.html

Spende - Standort Freiburg

Der Standort Freiburg hat sich für eine Unterstützung des Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. Freiburg entschieden. Die gemeinnützige Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, krebskranken Kindern und ihren Familien zu helfen und dafür zu sorgen, dass sie die notwendige Betreuung und Unterstützung erhalten.

„Es ist ein Zusammenspiel vieler Komponenten, die die Heilungschancen eines jeden einzelnen an Krebs erkrankten Kindes ausmachen. Der Förderverein fängt die Kranken und ihre Familien auf und gibt ihnen neue Perspektiven. Mit unserer Spende wollen wir diese wertvolle Arbeit unterstützen“, erläutert Mammad Khoshdel, Senior Sales Consultant bei abtis, die Wahl des Hilfsprojektes in Freiburg.

Weitere Informationen zum Empfänger der Spende in Freiburg finden Sie hier: www.helfen-hilft.de/der-verein/infos-zum-verein/

Spende - Standort Stuttgart

Der Standort Stuttgart hat sich für eine Unterstützung des Kinder- und Jugendhospizdienstes St. Martin entschieden. Das gemeinsame Angebot des Hospiz St. Martin und der Malteser in der Diözese Rottenburg-Stuttgart bietet Kindern, Jugendlichen und auch deren Eltern Unterstützung, wenn sie dem Sterben und Tod im eigenen Umfeld begegnen. Er berät, leistet Unterstützung und vermittelt fachmännische Hilfe, wenn sie von Nöten ist.

„Schwer erkrankten Kindern und ihren Angehörigen geht es auch nach der Pandemie leider nicht besser. Wenn ein Elternteil oder Geschwister stirbt, brauchen Kinder und Jugendliche ebenfalls ganz besondere Aufmerksamkeit und Zuwendung. Umso wichtiger ist es, dass es Angebote wie den Kinder- und Jugendhospizdienst St. Martin gibt, der Betroffene in ihrer Situation begleitet und für sie da ist. Mit unserer Spende wollen wir diese wertvolle Arbeit unterstützen“, erläutert Prof. Martin Kaiser, CFO bei abtis, die Wahl des Hilfsprojektes in Stuttgart.

Weitere Informationen zum Empfänger der Spende in Stuttgart finden Sie hier: www.hospiz-st-martin.de/kinder-und-jugendhospizdiest.html

Spende - Standort Berlin

Der Standort Berlin hat sich für eine Unterstützung des Kältebusses der Berliner Stadtmission entschieden. Mit dem Kältebus und der Kälte-Notübernachtung wird vom 1. November eines jeden Jahres bis zum darauffolgenden 31. März seit mehr als 25 Jahren nach hilflosen Wohnungslosen gesucht, die nicht mehr aus eigener Kraft eine Kälte-Notübernachtung aufsuchen können. Das Kältebusteam sucht die Wohnungslosen regelmäßig auf der Straße auf und fährt sie auf ihren Wunsch zu einem sicheren Übernachtungsplatz. Viele Obdachlose verdanken ihm ihr Überleben.

„Wohnungslosigkeit ist im Berliner Stadtbild leider ein sehr präsentes Bild. Ich finde es schrecklich, wie viele Menschen den kalten Berliner Winternächten ausgesetzt sind und bin sehr dankbar für die Arbeit des Kältebusses“, erläutert Helge de Vries, Head of Application Development am abtis-Standort Berlin, die Wahl des Hilfsprojektes in der Hauptstadt.

Weitere Informationen zum Empfänger der Spende in Berlin finden Sie hier: www.berliner-stadtmission.de/kaeltehilfe/kaeltebus